Wie läuft das Coaching ab?
Falls Sie schnell Hilfe und Beratung suchen, können Sie ein Impulscoaching buchen. Darin kommen wir möglichst rasch auf den Punkt und versuchen, Lösungen zu entwickeln. Ein Vorgespräch findet dann nicht statt.
Das kann sinnvoll sein, wenn etwa kurzfristige Entscheidungen anstehen, die keinen Aufschub dulden oder akute Probleme auftauchen.
Ansonsten prüfen wir in einem telefonischen Vorgespräch zunächst, ob ein Coaching für uns beide Sinn macht, ob die „Chemie stimmt.“ Dieses Erstgespräch ist ein Kennenlerngespräch, denn die Basis für ein Coaching sind Vertrauen, Sympathie und Offenheit. Wir sprechen über Ihr Anliegen und Ihre Ziele, was durch das Coaching erreicht oder verändert werden soll, über die geplante Dauer des Coachings und die Häufigkeit der Sitzungen. Coaching kann dabei beides sein: eine lösungsorientierte Soforthilfe als auch eine längerfristige Begleitung, um neue Gewohnheiten zu festigen oder in herausfordernden Lebenssituationen zu stabilisieren. Das Coaching findet in meinem Coachingraum in Stuttgart-Ost statt oder, falls die Entfernung zu groß ist, online statt.
In den ersten Coaching-Sitzungen betrachten wir gemeinsam Ihre aktuelle Situation. Was ist im Moment? Was genau möchten Sie verändern? Welche Ziele möchten Sie erreichen? Dann gehen wir Schritt für Schritt die Veränderung an. Wir schauen, wo Ihre Ressourcen sind, wo Ihre Stärken und Möglichkeiten liegen und was es an Hindernissen gibt. Wenn es sich anbietet, gebe ich Ihnen Transferaufgaben, die Sie bis zur nächsten Sitzung bearbeiten. Wenn es positive Veränderungen gibt, werden diese gefestigt. Das Ziel ist eine Veränderung, die nachhaltig ist. Ich arbeite grundsätzlich lösungsorientiert: wir betrachten die Probleme, vertiefen uns aber nicht allzusehr darin, um nicht in eine „Problemtrance“ zu geraten.
Vertrauen ist die Basis
Die Basis meiner Arbeit folgt den Maximen des Psychologen und Mitbegründers der Humanistischen Psychologie, Carl Rogers, der den Beziehungsaspekt zwischen Therapeut und Klient in den Vordergrund rückt. Nach Rogers´ Ansicht verfügt jeder gesunde Mensch über die nötigen Fähigkeiten zur Selbstexploration und zur Entwicklung seiner Ressourcen. Unbedingte Wertschätzung, Empathisches Verstehen und Authentizität sind nach seiner (und meiner) Einschätzung die drei notwendigen Voraussetzungen, unter denen ein therapeutischer Raum geschaffen werden kann, der Wachstum ermöglicht. Die Rolle des Coaches besteht dabei nicht darin, fertige Lösungen für Probleme anzubieten, sondern eine Atmosphäre zu schaffen, in der der Klient in die Lage versetzt wird, über sich und sein Verhalten zunehmend Klarheit zu gewinnen. Da dabei der Körperausdruck eine große Rolle spielte – nach meiner Ansicht sind Geist und Körper nicht zu trennen – arbeite ich dabei ggf. auch mit Elementen aus Körpertherapien wie Achtsamkeit, MBSR oder Bioenergetik.
Was Coaching nicht ist
Coaching ist keine Psychotherapie und kann diese auch nicht ersetzen. Wer ernsthafte psychische Probleme wie Depressionen, Psychosen oder einen akuten Burnout hat, der begebe sich in die Hände eines Psychotherapeuten oder Psychiaters.